Facebook

kunsthofgohlis

Dorfstr. 4

01156 Dresden

0172 7732988

ClubKino: Das Labyrinth der Wörter 21.09. 20:00

Weil es beim 1. mal so schön anfing,  

YOGA 21.Septemper 18-19:00

Hatha-Yoga am Kraftort kunsthofgohlis.

Namaste! Eine Ehrerbietung seinem Gegenüber.

Namaste steht für die Achtung des menschlichen Körpers, die Achtung der Einheit von Körper, Geist und Seele.

"Tu deinem Leib Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen „

(Theresia von Avila)  Lerne mit mir durch Yoga Deinen eigenen Körper kennen, mit positiver Gedankenkraft, verschiedener Asanas, Atem- und Entspannungsübungen. Wir gehen zusammen auf eine Reise mit musikalischer Untermalung, um in dieser rastlosen Zeit wieder zu uns selbst zu finden und frei atmen zu können.

Dauer 60 min Beginn 18 Uhr

Yogamatten & wenn nötig Meditationskissen sind mitzubringen. Bequeme Kleidung.

Ich freu mich auf Euch. Rita Möbius 

10€ pro Kursteilnehmerπ

Clubkino 21.09.2017 20:00 kunsthofgohlis

„Das Labyrinth der Wörter“ 

Der Film handelt von zwei ungleichen Menschen, die sich durch die Literatur näherkommen. Margueritte – 'mit zwei „t“' – ist 95 Jahre alt und eine gebildete „Leseratte“, die im Laufe ihres Lebens sehr viel gelesen hat und viele Bücher besitzt. Germain, 45, ist nahezu ein Analphabet und verliefe sich regelmäßig und gründlich im „Labyrinth der Wörter“, verfügte er nicht über ein besonders gutes auditives Gedächtnis. Das hat Germain jedoch nicht davor bewahrt, zeit seines Lebens für einen Trottel gehalten zu werden. Seine Freunde lachen ihn regelmäßig aus, auch wenn sie versuchen, ihn vor größeren sprachlich bedingten Dummheiten zu bewahren. Mit seiner Mutter, die ihn schon als Kind als lästiges Übel angesehen und ihm das auch deutlich zu verstehen gegeben hat, hat er noch immer Probleme. In Rückblenden erfährt man, dass er während seiner Schulzeit von einem Lehrer und den Mitschülern gedemütigt wurde.

Im Gegensatz zu Margueritte ist er ein Nichtleser und sein Vokabular ist entsprechend eingeschränkt: eher vulgär als gebildet. Doch als die beiden sich im Park begegnen und feststellen, dass sie einander gut verstehen, beginnt Margueritte ihn in die Welt der Bücher einzuführen, indem sie ihm bei ihren Treffen aus verschiedenen Romanen vorliest und ihm den Roman Die Pest und ein Wörterbuch (Le Petit Robert) schenkt. Dadurch beginnt Germain, sich für Literatur und Wörter zu interessieren. Nachdem die alte Dame ihm eröffnet hat, dass sie in naher Zukunft erblinden wird und ihm daher nicht mehr vorlesen kann, beginnt er mit Hilfe seiner Freundin Annette das Lesen bzw. das Vorlesen zu üben. Auch unterstützt er Margueritte anderweitig. Als Annette ihm sagt, dass sie schwanger ist, und er das Margueritte erzählen möchte, erfährt er, dass diese nicht mehr in dem Altersheim seiner Stadt wohnt. Ihr Neffe und seine Frau haben sie aus finanziellen Gründen in ein schäbiges Altersheim an der belgischen Grenze gebracht. Da inzwischen Germains Mutter verstorben ist und ihm ihr Haus und ein bisschen Geld vermacht hat, fährt er zu ihr und „entführt“ Margueritte, die sehr froh darüber ist.

„Gérard Depardieu und Gisèle Casadesus sind eine treffliche Besetzung dieses ungleichen Paars, das die Literatur zusammenführte. Sie die zierliche Gelehrte, er der tumbe Klotz, der innen so spärlich möbliert ist wie außen. An ihnen soll es nicht liegen, dass Jean Beckers Film dennoch eine eher sedierende Wirkung hat. Es ist das eindimensionale Skript, angelehnt an den Roman von Marie-Sabine Rogers [sic!], mit der [sic!] er seine Botschaft verkündet: ein Plädoyer für die Würde des Alters und die Kraft der Bücher. Er tut es in einer Lieblichkeit, die auf der Geschichte liegt wie ein schwüles Damenparfüm.“– David Hugendick: Die ZEIT

Indianer in Dresden mit CD-Premiere am 24.09. 16:00 

Mitch Walking Elk ist mit Folk und Blues im Konzert im kunsthofgohlis zu erleben

„Ich werde mich nie ergeben“  ist das Lebensmotto von Mitch Walking Elk (USA). Nun ist der indianische Künstler am 24. September ab 16 Uhr  im Kunsthof Gohlis in Dresden im Konzert zu erleben. Der Gitarrist und Gewinner des Native-American-Music-Award stellt dabei seine neue CD „I Can Feel The Change“ vor. Er kommt also mit vielen neuen Songs. Einen davon hat er im April zum 80. Geburtstag von Dennis Banks gesungen, dem Mitgründer des American Indian Movement (AIM), der amerikanischen Indianerbewegung.

Mitch hat alle Tiefen des Lebens durchschritten, die Höhen gemeistert und 2013 den schönsten Preis für sein künstlerisches Schaffen erhalten. Mit einem unter die Haut gehenden Blues krönte er  seine Karriere  mit dem Native-American-Music-Award. Es ist die höchste Ehrung für  indianische Künstler in Nordamerika. Bereits zuvor bekam  er für das Titellied seiner CD „Time For A Woman“ den Indian-Summer-Music-Award. Der Cheyenne-Arapaho ist mit der Intensität seiner Texte und dem Facettenreichtum seiner Musik im Blues ebenso Zuhause  wie im Folk und Softrock. Stimmgewaltig klagt Mitch Walking Elk den Völkermord an den Indianern an. Auch gefühlvolle Country-Balladen, sozialkritische Songs und Traditionals erklingen.

In der Gegenwart engagiert er sich bei Protesten der Indigenen gegen den alten und neuen Kolonialismus und hat mit Benefizkonzerten den Kampf gegen die Dakota-Access-Pipeline unterstützt. Als Sozialarbeiter in              St. Paul/Minnesota arbeitet er mit Jugendlichen und vermittelt ihnen traditionelle Werte. Immerhin gehört er zu jenen Generationen, denen in den berüchtigten Internatsschulen Kultur, Sprache und indianische Identität genommen werden sollte. Nach diesen traumatischen Erlebnissen voller Gewalt trank er, wurde kriminell und landete im Gefängnis. Dort brachte er sich autodidaktisch das Gitarre spielen bei, hörte von den Aktionen des AIM und beschäftigte sich mit den Traditionen seiner Vorfahren.

Google Analytics ist ein Webanalyse-Service, der von Google bereitgestellt wird. Google nutzt die gesammelten Daten, um die Nutzung dieser Site zu erfassen und zu untersuchen, Aktivitätsberichte zu erstellen und diese mit anderen Google-Diensten zu teilen.

Google kann die gesammelten Daten nutzen, um Anzeigen im eigenen Werbenetzwerk in einen Kontext zu setzen und zu personalisieren.

Persönliche Daten, die gesammelt werden: Cookie- und Nutzungsdaten. Ort der Datenverarbeitung: USA. Hier finden Sie Googles Datenschutzvereinbarung.

Für Fehler auf unserer Webseite enschuldige ich mich. Ich bin doch norMaler

©deruwe2017