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kunsthofgohlis

Dorfstr. 4

01156 Dresden

0172 7732988

Druckfehler  im nebenstehenden Artikel:

Wir sollen Ende 2017 raus!!!

Am Freitag, den 13. Oktober 2017 um 10:30 Uhr, war unsere Verhandlung im Landgericht Dresden im Rechtsstreit Klaus Wortmann gegen den „kunsthofgohlis“ wegen dessen Räumungsklage vom 30. Januar 2017. Der Vergleich fand nicht statt. Am 8. Dezember entscheidet der Richter.

Um dem „kunsthofgohlis“ als Kultur‐ und Kunststätte eine weitere Perspektive zu geben, ihn als besonderes Refugium und attraktiven Treffpunkt für alle Menschen zu erhalten, ihn weiterhin für unabhängige, selbstbestimmte, freie Entfaltungsmöglichkeiten von Kunst‐ und Kulturkonzepten zu bewahren und in ihm als Zukunftsprojekt den Gemeinschaftssinn, den Zusammenhalt und die Verantwortung füreinander zu fördern, benötigen wir eure Unterstützung, Hilfe und Solidarität.

Bitte unterzeichnet diese Petition, bringt sie in eure Netzwerke, zu euren Freunden und Bekannten und gebt damit reinen privatspekulativen, finanziellen Interessen in dieser Welt keine Chance und uns allen damit eine Hoffnung auf eine bessere, wärmere und verständnisvollere Zukunft.

Vielen Dank !

YOGA im kunsthofgohlis 20.10.2017 18:00-19.00 

 

Hatha-Yoga am Kraftort kunsthofgohlis.

Namaste! Eine Ehrerbietung seinem Gegenüber.

Namaste steht für die Achtung des menschlichen Körpers, die Achtung der Einheit von Körper, Geist und Seele.

"Tu deinem Leib Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen " (Theresia von Avila)

Lerne mit mir durch Yoga Deinen eigenen Körper kennen, mit positiver Gedankenkraft, verschiedener Asanas, Atem- und Entspannungsübungen. Wir gehen zusammen auf eine Reise mit musikalischer Untermalung, um in dieser rastlosen Zeit wieder zu uns selbst zu finden und frei atmen zu können.

Dauer 60 min Beginn 18 Uhr

Yogamatten und wenn nötig Meditationskissen sind mitzubringen. Bequeme Kleidung.

Ich freu mich auf Euch. Rita Möbius

10€ pro Kursteilnehmer

 

Clubkino: Taken Woodstock im kunsthofgohlis 20.10.2017 20:00

Über das Festival in Woodstock ist eigentlich alles gesagt. Um so besser, dass Ang Lee sich in seinem Film, der erst nach dem vierzigsten Jahrestag herauskommt, die Musik spart und sich der Geldfrage widmet: Wie kam es eigentlich zu diesem Konzert?

Eine Notiz in den Kleinanzeigen des „Wall Street Journal“ war die Initialzündung für das größte Popkonzert aller Zeiten, das Allen Ginsberg später als „planetarisches Ereignis“ bezeichnete: „Junger Mann mit unbegrenztem Kapital sucht legitime Investitionsmöglichkeiten und Geschäftsideen.“ Das war ein Scherz der Fernsehautoren Joel Rosenman und John Roberts, zwei sprichwörtlicher Esel, denen es zu gut ging und die deswegen mit dem Schlittschuhlaufen anfingen. So wurden sie die Geldgeber von Woodstock.

Über das Festival ist eigentlich alles gesagt, Michael Wadleighs Film und die Dreier-Platte sind auch bekannt. Umso besser, dass Ang Lee sich in seinem Film, der erst nach dem vierzigsten Jahrestag in die Kinos kommt, um etwas anderes kümmert, was auch den Leuten, die den Sommer über wieder intensiver an jene „three days of peace and music“ gedacht haben, weniger geläufig sein dürfte als Joe Cockers Urschrei, die Kopulationen im Schlamm und die selbst die Ordnungskräfte noch benebelnden Haschischwolken: die Frage, wie es überhaupt dazu kam.

Freiluftveranstaltungen 

Dazu rückt Lee eine Person in den Mittelpunkt, die in der Woodstock-Rezeption bisher so gut wie keine Rolle spielte: Elliot Tiber, einen damals vierunddreißigjährigen, in Brooklyn tätigen Innenarchitekten, Sohn jüdischer Einwanderer, der seinen Eltern beim Herunterwirtschaften ihres Motels in den Catskill Mountains im Bundesstaat New York unter die Arme griff. Tiber wurde später Drehbuchautor und veröffentlichte vor zwei Jahren seine Memoiren unter dem Titel „Taking Woodstock: A True Story Of A Riot, A Concert And A Life“, auf denen Ang Lees gleichnamiger Film im Wesentlichen basiert.

Die Hauptfigur heißt im Film nur geringfügig anders (Elliot Teichberg) und wurde um etwa zehn Jahre jünger gemacht. Mit seinen Eltern, dem sympathisch-resignierten Vater und der halsstarrigen Mutter, hat er es so schwer, wie es im Buche steht. Da er aber über eine Dauerlizenz für Freiluftveranstaltungen verfügt, ist es ihm ein Leichtes, auf die Nachricht hin, dass das auf Grund der schon ziemlich festen Organisationsstrukturen „Woodstock“ genannte Festival in der Gegend verhindert werden soll, das Richtige zu tun: Er nimmt Kontakt zu den Veranstaltern auf und bietet ihnen das ausgesprochen sumpfige Grundstück seiner Eltern an, das sich natürlich als ungeeignet erweist. Man weicht schließlich auf die Weiden des liberalen Milchbauern Max Yasgur aus, der seither in der Woodstock-Mythologie fest verankert ist. Der Rest ist Geschichte.

Zusammenprall der Mentalitäten 

Der Milieuspezialist Ang Lee hat keinen Film über Rockmusik gemacht, sondern ein Lehrstück kommunaler Politik. Ihn interessieren die finanziellen, logistischen und vor allem psychologischen Voraussetzungen mehr als das Ereignis selbst. Mit ruhiger Hand und sanft-kauziger Komik erzählt er vom Einfall unzähliger Hippies in das Dorf Bethel, von Drogen, Nacktheit und den unvermeidlichen, aber bald überwundenen Anwohneranimositäten, vom Verkehrschaos und dem Freiheitsbegriff, der schließlich im kollektiven Bewusstsein zu keimen beginnt.

Ang Lee hat der Versuchung widerstanden, dies alles als einen Zusammenprall der Mentalitäten mit oberflächlichen Effekten zu inszenieren, und der Geschichte statt dessen eine interessante Prägung eingeschrieben, die auf die Buchvorlage zurückzuführen ist: Elliot Tiber ist homosexuell, der Film-Elliot erlebt sein Coming-out, ohne dass daraus eine große Sache gemacht wird, der Sicherheitsmann Vilma ist Transvestit und verleiht dem Woodstock-Personal eine zusätzliche geschlechtliche Uneindeutigkeit, die von der ausgesprochen heterosexuellen Identität der klassischen Rockgeneration schillernd abweicht.

Zwei Feldherren nach geschlagener Schlacht 

Dass dieser durch und durch charmante Film nicht baden geht wie die Hippie-Generation im Schlamm, ist angesichts des Drehbuchs von James Schamus, das nur von sehr fern an die lässigen Howard-Hawks-Filme aus dessen später Zeit in den Sechzigern erinnert, ein Wunder. Die wunderbaren Schauspieler tragen ihn über manche Untiefen hinweg: Demetri Martin, ein junger Stand-up-Comedian, als Elliot; Imelda Staunton und Harry Goodman als dessen Eltern; und vor allem Liev Schreiber als Vilma, ein weiblicher Mann mit Pistole unter dem Kleid, voller Härte, Zärtlichkeit und Klugheit.

Das Konzert selbst wird übersprungen, Elliot Teichberg läuft am Ende mit dem Musikmanager Michael Lang über das matschige Gelände wie zwei Feldherren nach geschlagener Schlacht, und Lang fasst schon das nächste Projekt ins Auge: ein riesiges Konzert mit den Rolling Stones als Hauptattraktion in San Francisco. Daraus wurde Altamont. Aber das ist eine andere Geschichte.

SIEGELBAND / BROKEN ARROW  21.10.2017 20:00 kunsthofgohlis 

Treibende Kraft ist und war immer Steffen Siegel. Der bereits seit seiner Jugend Musik macht - in anderen Bands, mit einem Soloprojekt - nachdem der heute 48jährige 1991 sein Studium am Konservatorium Zwickau abgeschlossen hatte.

Neil Young beeinflusste ihn schon seit seinem 14. Lebensjahr. Damals zog "Like a Hurrikane" den noch jugendlichen Steffen in seinen Bann. Seit dem ist der große kanadische Künstler sein Leben, sein Vorbild als Musiker. "Neil Young ist ein Melodienerfinder, er hat immer eine Aussage in seinen Texten und ist auch politisch engagiert. Das sieht man gerade jetzt wieder mit seinem neuen Album "Monsanto Years". "

Steffen Siegel ist in diese Musik hineingewachsen. Genauso seine musikalischen Mitstreiter. Und das spürt man auch im Publikum. Die Begeisterung an der Musik springt über. Musiker und Zuhörer gleichermaßen lassen sich von den zum Teil leisen, aber auch lauten Tönen mitreißen, treiben. Die Augen oft geschlossen nimmt die Siegelband ihr Publikum mit auf eine aufregende Reise. Ins eigene Ich ... aber auch in die Welt Neil Youngs. Seine Texte, seine Lieder werden hier auf sächsische Art und Weise spürbar, erlebbar.

Bereits seit 1992 gibt es die Band in unterschiedlicher Besetzung.

Seit ca. 2014 haben sich Steffen Siegel (Gitarre, Gesang, Mundharmonika), Olaf Jandeisek (Bass, Gesang), Tobias Rietzsch (Gitarre, Pedalsteel, Gesang), und Lukas Rietzsch (Drums, Gesang) in der Band zusammengefunden, 2016 kam Ralf Gründig dazu und ergänzt die Band mit Piano, Gitarre und Gesang.

„Wir leben die Liebe zur Musik, zu selbstgemachten Liedern und den Songs von Neil Young gemeinsam aus.“

Die eigenen Songs, so Steffen Siegel, sind der wichtigste Teil. Es sind zum Teil melancholische zum Teil lustige Texte aber auch politische Aussagen kommen nicht zu kurz. Die Musik der eigenen Stücke bedient sich im vorrangig Folk-ROCK, wenn man das überhaupt eingrenzen kann. Zum Teil ruhige Akustiklieder, zum Teil ein Hauch von Crunch und auch Country-artige Klänge sind zu hören. Die gewaltigen E-Gitarren – Sessions erinnern an Neil Young. Gänsehautgefühl ist garantiert.

Sascha. Ploner Delta  Blues aus Wien 22.10.2017 16:00 kunsthofgohlis 

Sasha Ploner ist der Mann aus Wien, der mit seiner authentischen Bluesstimme, seinen historischen Gitarren und der originalgetreuen Kleidung in die Welt des 1920er und 1930er Delta (Solo) und City (Trio) Blues entführt...

Er interpretiert gesanglich und gitarrentechnisch auf eindrucksvolle Weise viele verschiedene Stile mit Respekt vor den Meistern ohne jedoch sklavisch zu kopieren.

Seine zahlreichen Auftritte in renommierten Musiklokalen in Österreich, wie Jazzland, Tunnel, Radiokulturhaus, Davis - um nur einige zu nennen - und in Deutschland, wie Stagger Lee oder Bar Nou in Berlin, zeigen, wie Sasha Ploner mit seinem umfangreichen Programm sein Publikum zu begeistern vermag.

Legendär auch sein Auftritt mit Jeremy Spencer beim Amistar Resofest 2011 im tschechischen Kladno und bei einem der größten Jazzfestivals in Österreich, Most & Jazz.

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